Yamaha QY-70 (erschienen: 1997)




Ursprünglich war ein Sequencer - wie der Name schon sagt - ein Gerät, mit dem man Sequenzen programmieren konnte, die man z. B. mit Synthesizern abspielte. Teilweise waren sie auch schon in Synthesizern integriert. Man konnte so Loops, also immerwiederkehrende Tonfolgen, so exakt programmieren, wie man sie nicht hätte manuell spielen können. Später - vor allem mit der Einführung von Midi - erweiterte man die Funktionen der Sequenzer. Sie konnten als externes Soundmodule eingesetzt werden oder als Midiaufnahmerecorder oder als Expander mit vorgefertigten Loops zum Abspielen etc. Heutzutage kriegt man sie hauptsächlich nur noch als Softwareinstrumente, mit denen man zusätzlich auch ganz normale Audioaufnahmen (teilweise) mit unbegrenzt vielen Spuren machen kann. Da ich Hardwareteile liebe, habe ich mir 2007 einen gebrauchten Yamaha QY-70 aus den 90ern besorgt, der sogar eine kleine Tastatur hat (siehe die weißen und Schwarzen Tasten im unteren Teil). Dieses kleine Kästchen ist vor allem sehr gut transportierbar und hat neben 16 Spuren mit Midiaufnahme-Möglichkeiten die kompletten toll klingenden XG Sounds von Yamaha integriert, die man mit jedem midifähigen Keyboard abrufen kann. Dazu sind auch vorgefertige Loops enthalten, die man kombinieren kann, wie man mag. Allerdings verfertige ich mir lieber mit dem Korg Kaossilator meine eigenen Loops, darum gibt es hier ein Hörbeispiel mit XG Sounds: Yamaha QY-70.