Xaphoon (erschienen: ab 1976)




Die Einschränkung des Saxonets nur eine Oktave Tonumfang zu besitzen, hat das Xaphoon nicht mehr. Hier kann man tatsächlich zwei Oktaven spielen. Aber was ist ein Xaphoon? Es vereint tatsächlich Flöte, Klarinette und Saxophon. Den Korpus hat es nämlich der Flöte entlehnt. Die Spielweise des unteren Register bis zum Überblasen ist der Klarinette nachempfunden. Und das Holzblättchen, das man an den Kopf des Instruments zur Klangerzeugung montiert, ist ein ganz normales Tenorsaxophonblatt. Erfunden hat es ein Saxophonspieler aus Hawai, der der Legende nach einem Jungen auf der Straße, der ihn Saxophon spielen hörte und bat auch so ein Instrument zu schenken, eine Bambusflöte schnitzte und daran ein Saxophonblatt montierte. Das Instrument klang nämlich auf Anhieb so gut, dass er es weiterentwickelte und seit langem nicht mehr vom Saxophonspielen, sondern von der Produktion dieser Instrumente lebt. Per Hand werden diese Instrumente noch immer aus Bambus gefertigt. Meines ist allerdings schon industriell aus Kunststoff hergestellt worden. Es klingt trotzdem nicht schlecht: Xaphoon.