Fender Richie Blackmore Signature Stratocaster



SAM_1861

Seit meiner Kindheit bin ich Deep Purple Fan. Das ist nie abgerissen. Darum war es für mich folgerichtig, wenn ich mir einmal eine Signatur E-Gitarre kaufe, dann ist es die von Ritchie Blackmore, dem streitbaren Ex-Gitarristen dieser Band. Diese Strat, die seiner Hauptstratocaster seit den 70er Jahren nachgebildet ist, sieht erstmal wie eine typische Stratocaster der 70er Jahre aus, mit großer Halskopfplatte und der dreieckigen Deckplatte, die Hals und Korpus auch nur noch mit drei und nicht mehr mit vier Schrauben verbindet (hier nicht zu sehen, da auf der Rückseite der Gitarre).

Das Besondere an dieser E-Gitarre ist aber der sogenannte „scalopped neck“. Das bedeutet: Zwischen den Bünden sind am Hals die Zwischenräume rundlich ausgehölt. Man drückt darum beim normalen Spielen die Saiten nicht bis zum Holz, sondern nur vielleicht halb durch und hat für Vibrato etc. viel mehr Möglichkeiten (auch die Signatur E-Gitarren von Blackmores Nachfolger Malmsteen haben dieses Merkmal). Dazu hat diese E-Gitarre nur zwei Tonabnehmer von Seymour Duncan (Hals und Steg). Der übliche mittlere Tonabnehmer fehlt bzw. ist nur eine Attrappe. Folglich besitzt diese Strat auch nur einen Dreiwegeschalter. Das schafft alles in allem spezielle Möglichkeiten für Spielweise und Sound.
Hier zwei Soundbeispiele: H Fender Blackmore Strat_bm4 (mit Vox AC4TV Amp) und H Fender Blackmore Strat_bm5 (mit Laney Cub8 Amp).