Arturia Beatstep (erschienen: 2014)

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Der Arturia Beatstep ist sowohl 16 Step Sequencer als auch ein Mastercontroller, bei dem man vor allem mit den 16 Pads externe Klangerzeuger steuern kann. Mich interessiert aber nur die erstgenannte Funktion. Darum führe ich ihn auch in meiner Musikinstrumenten-Auflistung wie den Yamaha QY-70 unter den Sequencern und nicht unter den Mastercontrollern auf.

Er ist in der erstgenannten Funktion nämlich ein Hardware-Gerät, mit dem man Sequenzen programmieren kann, um z. B. statt mit einer Tatstatur damit Synthesizer zu steuern. Man kann „also immerwiederkehrende Tonfolgen, so exakt programmieren, wie man sie nicht hätte manuell spielen können“ (Beschreibung des
QY-70; Weiteres zu Sequencern allgemein siehe da).

Das führten gerade solche Synthesizer-Stars wie Klaus Schulze, Jean Michael Jarre oder die Gruppen Kraftwerk und Tangerine Dream zu einer frühen Blüte.

Lange Zeit suchte ich schon nach einem solchen Gerät. Aber rein analoge Sequencer waren mir immer zu teuer, auch wenn der
Dark Time von Doepfer seit seinem Erscheinen meine Begehrlichkeiten weckte.

Der Arturia Beatstep ist also nicht analog, hat aber einen CV- und Gate-Ausgang, so dass man analoge Synthesizer direkt steuern kann. Er hat aber auch einen USB- und Midi-Anschluss, so dass man diesen Sequencer auch mit äquivalent ausgerüsteten digitalen Klangerzeugern benutzen kann. Sogar
ipad Apps kann man damit ansteuern (ein Hörbeispiel findet sich in folgendem Blogeintrag: Sequencer).

So kann ich jetzt meine vielen Hardware- und Software-Klangerzeuger damit bespielen. Man kann dabei eine wiederkehrende Tonfolge von bis zu 16 Tönen programmieren, hat aber auch die Möglichkeit, die Tonhöhe, aber auch das Tempo zu variieren. Ebenso kann man u. a. die Abspielreihenfolge umkehren oder die Töne im Zufallsmodus abspielen lassen. Ich erspare mir weitere Erklärungen und lasse ein Hörbeispiel sprechen, bei dem ich vor allem das Tempo variierte:
artur1d.