Kawai K-1 m (erschienen: 1988)





Der Kawai K-1 m ist ein Hybridsynthie aus dem Ende der 80er Jahre. "Hybrid" bedeutet dabei: Er basiert nicht nur auf einer Art von Klangerzeugung, sondern auf zwei, nämlich
einerseits auf PWM Samples und andererseits auf additiven Wellenformen (genannt VM). Das Kürzel "m" bei der Typbezeichnung steht für die Tischmodulvariante. Man muss zum Spielen also noch einen Controller, z. B. ein Keyboard, per Midi, anschließen. Er ist leider nicht in Echtzeit programmierbar. Seine Programmierung erfolgt über mehrfachbelegte Tasten, und das ist etwas gewöhnungsbedürftig. Ein Klang besteht bei ihm im Normalfall aus vier Bestandteilen, die man aus den beiden Klangerzeugern zusammen mischen kann. Als Kompromiss zu den fehlenden Echtzeitreglern für die Programmierung ist das Programmierergebnis zumindest mittels eines Joysticks in Echtzeit kontrollierbar. D. h. man kann die vier Klangbestandteile entweder in gleichgewichtiger Mischung oder mit Schwerpunkt auf einen oder zwei Bestandteile für das Abspielen einstellen. Seine Spezialität sind Pads (d.h. Flächensounds). Dazu besitzt er auch Mulitmode- bzw. gesplittete Sounds. D. h. man kann im unteren Teil des Keyboards andere Sounds spielen als im oberen. Das hört sich z. B. so an: Kawai K-1 m.