M-Audio Axiom 25 (erschienen: 2006)





Ähnlich wie der Roland PC-160A hat der Mastercontroller Axiom 25 von M-Audio nur ein kleine Tastatur. Hier sind es genau zwei Oktaven. So ist er genauso wie dieser ideal zum Spielen von Leadsounds bei Softwaresynthesizern. Allerdings hat er nicht wie der Roland den speziellen Bender/Modulationshebel, sondern zwei Räder bzw. Wheels an der linken Seite, mit denen man Tonhöhe und Modulation beeinflussen kann. Dafür hat er zusätzlich viele Knöpfe und Pads, die man programmieren kann. Auch kann er die Transportfunktionen eines Sequencers fernsteuern. Man kann also mit ihm die Funktionen "Play", "Stop", "Aufnahme" sowie "Vorlauf" und "Rücklauf" eines Sequencers auf dem Rechner ansteuern. Das kann - wenn der Rechner nicht direkt neben einem steht - sehr hilfreich sein. Mit anderen Worten: Dieses Gerät zeigt erst so richtig, was einen Mastercontroller ausmacht. So habe ich bei der Aufnahme von folgender kleiner Songidee einige dieser Funktionen benutzt: M-Audio Axiom 25.

PS: Etwas Entscheidendes für diesen Mastercontroller habe ich natürlich bis jetzt nicht erwähnt. Er kann per USB-Kabel angeschlossen werden. Er muss also nicht mehr wie der Roland PC-160A per Midi-Kabel mit dem Computer bzw. mit der Soundquelle, die er steuern soll, verbunden werden (obwohl es diese Möglichkeit auch noch gibt). Das ist ein nicht zu vernachlässigender praktischer Vorteil. Allerdings ist das bei neueren Mastercontrollern mittlerweile Standard (siehe dazu auch den Akai Ewi USB, der die Bezeichnung "USB" sogar im Namen trägt).