Hohner Handharmonika Erika





Meine Hohner Handharmonika Erika ist nicht mehr die jüngste. Sie ist wahrscheinlich aus den 30er oder 40er Jahren des letzten Jahrhunderts. Sie ist ein diatonisches Instrument. D. h. sie ist nicht nach der chromatischen Tonleiter gestimmt, sondern hat im Diskant eine Reihe von Knöpfen, auf der man die C-Dur Tonleiter, und eine Reihe, auf der man die F-Dur Tonleiter spielen kann. Dazu kommen 4 Knöpfe mit sogenannten Hilfstönen, welche den schwarzen Tasten beim Klavier entsprechen, und schließlich noch acht Bassknöpfe. (Je nach Typ von Handharmonika kann die Stimmung und die Anzahl der Knöpfe aber sehr variieren.)

Neben der Diatonik zeichnet sich meine Handharmonika auch dadurch aus, dass bei ihr im Gegensatz zu einem chromatischen Akkordeon beim Ziehen und Drücken des Balgs jeweils ein anderer Ton herauskommt. Sie ist damit wechseltönig und nicht gleichtönig. Das hat sie mit dem Bandoneon oder der Mundharmonika gemeinsam.
Ansonsten ist die Klangerzeugung wie bei einem chromatischen Akkordeon oder einem Harmonium. Auch hier strömt Luft durch Durchschlagszungen, und das hört man im ähnlichen Klang. Im Hörbeispiel habe ich sie zur Begleitung eines Englisch Horn eingesetzt, das ich elektronisch mit dem Akai Ewi USB einspiele: Harmonika.